Äußerungen auf anderen Bühnen

Lieber Leser!

Voltaire, der französische Freigeist, schrieb einmal "Herr Abbé, ich verabscheue, was Sie schreiben, aber ich gäbe mein Leben dafür, daß Sie weiterschreiben dürfen". Das war vor über 200 Jahren. Heute sind wir längst weiter. Voltaire amüsierte sich noch über die Pesonifizierung der gutgläubigen Naivität, Candid.  Der meinte -  in grauer Vorzeit! - in der besten aller möglichen Welten zu leben. Wir aber wissen  - dank unserer unermüdlichen Medien! -, daß wir heute im besten aller möglichen Systeme, unter dem besten aller möglichen Regime, das nur unser Bestes will, leben. Äußerungen, zumal öffentliche, sind also gar nicht mehr nötig. Aber gut, wes´ Herz voll ist, des´ Mund läuft über. Gönnen wir uns also in aller Bescheidenheit die eine oder andere Ergebenheitsadresse und Jubelmeldung:


 


PEgIdA-Rede in Dresden am 16.2.2015

https://www.youtube.com/watch?v=TSvlsh2LIxg


Liebe Landsleute, geachtete Angehörige anderer Völker, tapfere Sachsen!

 

Als geborenem Freiberger ist es mir eine Ehre und Freude, heute zu Euch sprechen zu dürfen. In diesen Tagen stecken wir Deutschen und besonders Ihr Mitteldeutschen wieder einmal viel Prügel ein. Das erste, was ich Euch aber sage, ist „Danke“! So lange träumte ich von der Einheit Deutschlands … Nicht die Politiker haben sie herbeigeführt: Die ließen sich´s wohlsein im Schatten der Mauer und hielten wohlfeile Reden. Erst, als der Zug Richtung Einheit nicht mehr aufzuhalten war, sind diese Herrschaften aufgesprungen. Heute wollen sie die damaligen Lokführer gewesen sein und waren doch nur Trittbrettfahrer. Ihr hier, Ihr habt die Einheit ertrotzt und niemand sonst!

 

Wann gab es das je? Eine Revolution ohne jegliches Blutvergießen, die Ausnahme von der Regel. Wir Deutschen haben´s geschafft. Ein paar Tage waren wir alle, hüben wie drüben wirklich ein Volk, dazu das glücklichste der Erde. Doch kaum hatten die Politiker sich vom Volks-Schrecken erholt, fingen sie an, uns durch Auflösung abzuwickeln.

 

Auf einmal sollten wir ein Einwanderungsland sein, wo wir genug damit zu tun hatten, einander wieder kennenzulernen. Auf einmal sollten wir „eingebunden“ werden und hatten doch gerade die Fesseln abgeworfen. Es hieß, es gäbe in Wahrheit keine Völker, nur Bevölkerungen. Sagt mal einem Portugiesen, einem Finnen, einem Russen, einem Griechen – wem auch immer –, Völker wären Einbildung. Der hustet Euch was. Ein Volk ist eine Abstammungs-, Kultur-, Sprach- und Schicksalsgemeinschaft. Jede Reise in ein anderes Land beweist es. Es gibt ein Völkerrecht. Vor allen anderen Rechten aber hat jedes Volk das Recht auf Heimat. Wer ihm das streitig macht, der ist der wahre Verbrecher an der Menschlichkeit.

 

Der Zauber der Heimat, das ist, sich nicht erklären oder rechtfertigen müssen, wissen, daß der Nachbar dieselbe Sprache spricht, mit den gleichen Gesten, Sitten und Bräuchen vertraut, durch die gleiche Geschichte geprägt ist wie ich. Daheim sein heißt, geborgen, aufgehoben zu sein und nicht in ewiger Anspannung ewigen Wettbewerbs, im Kampf aller gegen alle zu stehen.

 

Was macht, das man uns das Deutschsein austreiben will? Wir Deutschen sind ein romantisches und idealistisches Volk. Nur deshalb wurden wir an uns selbst irre und sind heute so zerrissen. Wir sind grüblerisch und manchmal schwer wie die Erde. Wir sind gastfreundlich und gutmütig. Wir wurden christianisiert und bewahrten uns doch viel aus heidnischen Zeiten. Wir können kämpfen. Aber was? Seit Urzeiten wollen wir wenig mehr als in Ruhe gelassen werden.

Wir widmen uns unseren Tüfteleien, den Wissenschaften, unseren Äckern, Gewerken und Künsten. Wir schenkten der Welt viel dabei und wurden dafür bewundert und gehaßt. Wir gingen in die Welt, um sie zu erforschen. Oft wurden wir als Siedler gerufen. Eroberungsgelüste hatten wir kaum. Doch wie oft wurde unser Land verheert! Mitten in Europa boten wir viel Fläche, sich an uns zu reiben. Einmal verfielen wir dem Wahn eines Endsieges. Aber die Geschichte ist die einzig wahre „Unendliche Geschichte“. Einen Endsieg kennt sie nicht.

 

Wir Deutschen sind fleißig. Mit den Ränken der Politik kennen wir uns nicht aus. So vertrauten wir arglos den Eiden unserer Politiker. Jetzt schauen wir von unserer Arbeit auf und sehen, daß jeden Tag Deutschland ein wenig mehr verschwindet und wir zu Fremden im eigenen Land werden. Es gibt Menschen, sogar Landsleute, die freuen sich darüber. Aber mit jedem planierten Stück Erde wird Europa ein bißchen blasser, ärmer, kälter und zerstrittener. Europa, dieser kleine Kontinent: Wieviele Völker, Sprachen, Kulturen und damit Sichten auf die Schöpfung birgt er! Und braucht nicht jede Kultur ihr Biotop, um zu wachsen, zu blühen und mit diesem Blühen die Erde reicher zu machen? Kultur ist mehr als Folklore: Jede Kultur, jedes Volk ist ein Gedanke Gottes (J.G. Herder) und das Biotop, das ist die Heimat – gäbe es je ein deutscheres Wort?

 

Holen wir uns also unser Land zurück, das sich die Parteien zur Beute gemacht haben und veruntreuen. Es ist unser Land und niemandem sonst! Die uns einreden, wir müßten es für alle öffnen, schotten sich selbst am meisten ab. Versuche mal einer, bei Frau Merkel, Herrn Gauck oder bei der ANTIFA Quartier zu beziehen. Wir bekamen dieses Land von unseren Vorvätern und schulden es unseren Nachfahren. Jedem anderen schulden wir nur die Achtung, die auch er uns entgegenbringt.

 

Karl May, der große Sohn dieser Stadt schrieb einmal sinngemäß: „Wir Deutschen lassen uns geduldig wie die Maulesel die größten Lasten aufladen und dafür noch prügeln. Aber wenn wir einmal beschlossen haben, diese Lasten nicht mehr zu tragen, kann uns selbst stärkste Prügel nicht von diesem Entschluß abbringen“. Man mag auf uns eindreschen. Lassen wir uns dadurch verbittern? Oder lachen wir die verbiesterten Selbsthasser aus? Wir haben viel überstanden, wir überstehen auch das. Ihr Landsleute in Mitteldeutschland habt die Einheit ertrotzt. Jetzt wollen wir uns in Ost und West gemeinsam und froh die Freiheit nehmen, das zu sein, was wir sind und bleiben: Deutsche!

 

Wir fragen nicht, wir bitten nicht, wir haben alles Recht der Welt dazu.

 

Das PEGIDA-Lied von Friedrich Baunack

Gestern in Dresden: 10 000 Spaziergänger, gefühlt 50 Polizisten, kaum Störer. Der Abend war friedlich, die Stimmung in der Menge zuversichtlich bis ausgelassen. Auf der Abschlußkundgebung eine Überraschung: Der Liedermacher Friedrich Baunack – wir führten für die Sezession vor anderthalb Jahren ein Gespräch mit ihm – wandte sich mit geradezu romantischen Worten über die Heimat an die Zuhörer – und griff danach zur Gitarre. Hier ist sein PEGIDA-Lied:

 

www.sezession.de/48552/das-pegida-lied-von-friedrich-baunack.html

Sezession (Nummer 52, 2/2013):

Volkslustige Träumereien – ein Gespräch mit Friedrich Baunack*

Die Fragen stellte Götz Kubitschek

 

SEZESSION: Auf einem Treffen der Deutschlandbewegung, das war vielleicht 1995, traf ich einen trotzkistischen Nationalisten und einen nationalen Autarkisten. Können Sie sich auch mit zwei Wörtern politisch verorten?

BAUNACK: Hm, ich kenne die beiden wahrscheinlich, aber wenn nicht, hätte ich mit den zwei Wörtern keine persönliche Vorstellung von ihnen. Friedrich von Spee und Konrad von Marburg haben sich beide im Christentum verortet, aber dieser befeuerte die Menschenquälerei, jener schrieb dagegen an. Was bringen also solche Verortungen? Ich bin freier Deutscher. Doch wäre das nicht ein weißer Schimmel? Eijeijei, was sag ich bloß Ihrer akademischen Leserschaft? Also: Volkslustiger Träumer.

 

SEZESSION: Das ist doch schon mal was für die akademische Leserschaft. Aber was heißt das ins Leben übersetzt? Daß Sie sich heftig für das deutsche Volk eingesetzt haben und es immer noch tun?

BAUNACK: Ach nein, das klingt nach heldenhafter Selbstlosigkeit, aber diese Hose wäre mir Hungerhaken viel zu weit. Das deutsche Volk ist  nichts außerhalb von mir, ich trage es doch in mir, es ist Teil von mir und ich bin Teil von ihm. Es ist meins und ich suche nur mein Eigenes, das natürlich auch unser Eigenes ist, zu bewahren, zu pflegen und zu schützen. Es muß furchtbar sein, keinem Volk anzugehören, da das uns vereinsamte, atomisierte, tötete. Wir sind ja nicht Verlorene am Rande eines kalten Universums, sondern, indem wir einem Volk zugehören, „Gedanken Gottes“. Ist das nicht wunderbar? Durch ihren Takt, ihre Sprache, Sagen, Träume, Bräuche, Trachten, Lieder, Harmonien und Muster sind Völker lebendige, eigen-artige Weisen, die Schöpfung wahrzunehmen, die sich im Menschen ihrer selbst bewußt wird, aber so vielgestaltig ist, daß eine einzige Sicht sie nicht fassen könnte. Da das Leben eine Lust ist (nicht umsonst entspringt es ja der Lust), sind auch die Völker Ausgeburten eben nicht der Hölle, sondern der Lust am Leben, der Freude an der Schöpfung, am Selbst- und doch nicht Vereinzeltsein.

 

SEZESSION: Sie predigen.

BAUNACK: Nein, ich beschreibe.  Nicht umsonst leuchten bei fast jedem Menschen die Augen, wenn er die Frage nach seiner Volkszugehörigkeit beantwortet. Immer wieder habe ich das bei meinen Reisen verwundert und bewundernd erlebt - und dabei einen Stich gespürt: Die ahnen, fühlen zumindest, was das Eigene ist - aber ich? Was war mein eigenes?  Und da sind wir beim Traum und Träumer: Wir Deutschen haben eine wunderbare Sprache und großartige Musik, aus beidem geboren einen der größten Volksliedschätze der Erde, der wiederum Enkelkind eines sehnsüchtigen Traumes ist, nämlich dem von der Heimat - nicht nur einer des Ortes, sondern auch der Zeit. Dreimal wurden wir vom „geschichtlichen Gewordensein, von mythischer Zeit“ (wie Botho Strauß im „Anschwellenden Bocksgesang“ schreibt) abgeschnitten: Erst durch die Zerstörung fast aller heidnischen Zeugnisse im Zuge der blutigen Christianisierung, dann durch unsere ungeheuerliche Dezimierung im ersten Dreißigjährigen Krieg und schließlich durch die psychische und physische Vernichtung im zweiten Dreißigjährigen Krieg. Aber immer noch gibt es uns "Wanderer zwischen den Welten", nie lassen wir uns unterkriegen und immer suchen und manchmal finden wir. Da huscht ein Gedanke, ein Ton, ein Geruch, eine Ahnung vorbei. Das ist, wie wenn Sonne durch den Waldnebel bricht und einen Dom aus Licht bildet - glückhafte Augenblicke, in denen wir frei und wir selbst sind. Ich wollte mit keinem Volk der Erde tauschen!

 

SEZESSION: Ich will nun keine Debatte darüber anfangen, ob das deutsche Volk nicht doch auf die Wahrheit des christlichen Glaubens gewartet hatte. Lassen Sie uns lieber auf Ihre eigene Arbeit einer Lust am „Wir selbst“ zu sprechen kommen. Sie haben Lieder geschrieben, CDs gemacht und an den letzten Ausgaben einer Zeitschrift mitgearbeitet, die eben diesen Titel trug: „wir selbst“.

BAUNACK: Nichts für ungut, aber über „die Wahrheit des christlichen Glaubens“, maße ich mir doch gar kein Urteil an. Es geht, ging nie um „Wahrheit“, sondern  immer um den Zwang, diese zu glauben. Vielleicht hat das deutsche Volk ja auf diese Wahrheit gewartet, nur warum dann diese Art der Missionierung? Die hat uns innerhalb einer Generation von unseren Wurzeln abgeschnitten.

 

SEZESSION: Bitte, wir wollten über „wir selbst“ reden und: Keine Predigten, nur noch Sätze wie Kanonenschläge!

BAUNACK: Aber ich spreche die ganze Zeit über uns selbst…

 

SEZESSION: Nein, ich meine die Zeitschrift.

BAUNACK: Na, ich doch auch, das war doch ihr Anliegen, herauszufinden, was das ist:  Wir selbst! „Zeitschrift für nationale Identität“ hieß sie im Untertitel. Wir überlegten sogar, ob nicht „Zeitschrift für nationale Identitäten“ passender wäre, weil der erste Punkt unserer (ich sage „unserer“, obwohl ich leider erst spät dazustieß) „Fünffachen Revolution“ die Erhaltung der Vielfalt der Völker war.  Nur die Gemeinsamkeit selbstbewußter Völker, die auf ihre Freiheit pochen, kann heuer der Planierung der Erde durch das supranationale Kapital entgegengewirken. Zweitens: Volksherrschaft, nicht Parteienherrschaft, die jene in Wirklichkeit verhindert, rumms! Drittens: Der dritte Weg, Humanwirtschaft – das Gegenteil der heute grassierenden Privatisieritis, die nichts anderes ist als illegitimes Verhökern von Volkseigentum, rumms! Viertens: Bewahrung der Mutter Erde, viel mehr als Ökologie, nämlich ganzheitlicher Lebensschutz, rumms! Fünftens: Kulturelle Erneuerung, Stärkung von landsmannschaftlichen Eigenarten, eine neue Volkslied- und -tanzkultur, entsprechend wir auch im Jahre 2000 „Liedg(l)ut“, unser rauschendes Tanz- und Musikfest zum zwanzigjährigen Bestehen der Zeitschrift feierten. Was Siegfried Bublies mit der „wir selbst“ auf die Beine gestellt hatte, ist bis heute einzigartig, rummspardauz!

 

SEZESSION: Ich weiß genau, was Sie meinen. „wir selbst“ war nicht abstrakt, sondern beseelt, knüpfte an die rechten Wurzeln der Grünen Bewegung an, hatte mit Henning Eichberg einen der wichtigen, frühen Theoretiker des jungen Nationalismus an Bord und hielt größtmögliche Distanz zu dem, was wir Sezessionisten ziemlich abschätzig „beschwichtigungskonservativ“ nennen - staatstragend, cdu-nah, zahnlos. Warum aber ist dieses Projekt eingegangen? Basierte es zu sehr auf der „Liebe zum eigenen Volk“, wo ein kühler Rechner sich um Abonnements und Verwaltung hätte kümmern müssen?

BAUNACK: „Staatstragend“? Die BRD ist nach Carlo Schmid die „Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft“, also besetztes Land. Nur die Russen sind abgezogen. Wer das vergißt, läuft schnell gegen furchtbar dicke Mauern. Doch zurück zur wir selbst: Für so ein aufwendig gestaltetes Blatt fehlte damals die Basis. Vielleicht war es einfach zuviel Arbeit für zu wenige, die sich selbst ausbeuteten. Mit einigen Mann der alten Truppe haben wir ja später noch den Versuch mit der volkslust gemacht. Der Name war Programm und einfach klasse! Die wir selbst wollte rechte und linke Patrioten an einen Tisch bringen, weil  beide, wie die Enden eines Hufeisens, gleichweit von der Mitte entfernt waren  und auf der Grundlage der Liebe zum Land - nicht  zum Apparat - streiten und nach Lösungen suchen müßten. volkslust versuchte bald, sich von der Rechten etwas abzusetzen und mehr nach links zu orientieren. Dort war aber nichts, weshalb das ins Leere lief.  Ich bin ziemlich am Anfang schon raus und jetzt mit Freude bei der Halbjahresschrift hier & jetzt. Da schreibe ich nur und genieße diesen Luxus. Die andere Arbeit macht - und schafft bewundernswerter Weise - das Bildungswerk für Heimat und nationale Identität um Arne Schimmer, einem ganz feinen Menschen. hier & jetzt beobachtet das politische Geschehen genau, ohne – wie andere - jammernd daran klebenzubleiben. Und wer weiß, vielleicht werden wir auch mal zu Ihrem „zwischentag“ eingeladen? Wie sang Gerhard Gundermann so schön „…aber eines tages da tauch ich aus dem dschumm/ und die schärfsten weiber drehn sich nach mir um…“  **)

 

SEZESSION***: Sind Sie wirklich noch so voller Hoffnung, ich meine jetzt: im Bezug aufs Ganze, nicht für Sie selbst?

BAUNACK: Aber klar! Sie selbst machen es doch auch vor: Raus aus dem Gewimmel, ein kleines großes  Reich gründen, am Rand leben -  mit der Erde, vielen Kindern und Gott- oder Göttervertrauen. Jedes System lebt durch seine innere Wahrhaftigkeit oder stirbt an seiner Falschheit.  Das Leben unterliegt eigenen, uralten Gesetzen und bricht sich seine Bahn. Fürchten Sie wirklich, eine Statthalter-Clique könnte daran etwas ändern? Freilich: Nichts gefährlicher als Eiferei und Eitelkeit im Schatten der Macht, auch wenn diese Paarung fruchtlos bleibt. Also wachsam sein, aber sich nicht daran abarbeiten. Jede Zeit hat ihre Herausforderungen und Möglichkeiten – wir haben unsere.  Andere hatten mit anderem, schlimmerem zu kämpfen. Heute gilt es, das Eigene freizukratzen, zu leben, zu bewahren und  weiterzugeben. Weitergeben: Das ist das entscheidende. Ein Volk lebt in seinen Kindern! Alles, was uns wert ist, müssen wir aus uns selbst heraus sein – jeden Tag und in allem Tun. Kein Führer wird´s richten, kein Wahlergebnis, kein Recht und erst recht kein Befreier.  „Wer jetztig Zeiten leben will,/ muß haben tapfers Herze“. Fassen wir uns eines.

 

*) 1955, langjähriger Morgenlandfahrer, arbeitet als selbständiger Schweißer und lebt mit seiner Frau in Nordhessen. Er hat fünf Kinder großgezogen und als freier Barde das deutsche Liedgut um etliche Stücke bereichert.


**) aus Gerhard Gundermanns "Mein zweitbester Sommer" auf  der Doppel-Lichtscheibe "Krams - das letzte Konzert", T€URO 17,99

 

***) Sezession, herausgegeben vom Institut für Staatspolitik (IfS), unter Mitarbeit von Wolfgang Dvorak-Stocker, Ellen Kositza, Götz Kubitschek (verantwortlich), Erik Lehnert und Karheinz Weißmann, erscheint alle 2 Monate. Preis für das Einzelheft T€URO 11,-- ,  für das normale Jahresabonnement T€URO 50,--, Bezug bei Sezession, Rittergut Schnellroda, D-06268 Steigra, Fernruf und -kopie: 034632/ 90942, Strompost: vertrieb@sezession.de, oder  auch über mich.